Saturday, February 28, 2009

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh'...

Während die Jungs noch in ihren Betten schlummern, sind wir Mädels schon vor sieben Uhr unterwegs, um Schuhe zu kaufen - für die "Early Bird Specials". Ich ahne, dass es nicht bei einem Paar bleiben wird, wenn ich Vivian mitnehme, aber was will man machen: Sie muss ja die Schuhe anprobieren.


Und tatsächlich kommen wir zurück mit einem Paar, das Vivian gefällt (Turnschuhe mit ihren Lieblingsprinzessinnen, die auch noch beim Gehen aufleuchten), einem Paar passend zu Kleidern und einem Paar Sandalen. Freudestrahlend zeigt Vivian ihre Kollektion. Verglichen mit Julius' einzigem Paar Turnschuhe scheinen wir einem kleinen Kaufrausch erlegen zu sein, aber so ist es nun mal mit Mädels und Schuhen :-)

[While the guys are still sleeping, Vivian and I are off to buy shoes - it's the time for the Early Bird specials, seven o'clock in the morning. I have the feeling, we'll end up with more than just one pair, since I have to take Vivian along to fit the shoes. And yes, this is exactly what happens, we come home with some princess light-up tennis shoes, sneakers for dresses, and a pair of sandals. Girls and her shoes... ]

Friday, February 27, 2009

Gute Nacht, Zahnfee [good night, tooth fairy]


Julius' dritter Zahn ist heute ausgefallen. Die Riesenlücke ist nicht zu übersehen. Bei der Nachmittagsbetreuung gab es Apfel als Snack, was der seit längerem wackelige Zahn nicht überlebt hat. Nun ist er in der Zahndose, mit Zahn Nummer zwo. Nummer eins ist leider niemals aufgetaucht.

Hier in den USA legen die Kinder den ausgefallenen Zahn vor dem Schlafengehen unter das Kopfkissen, und die Zahnfee kommt in der Nacht, holt den Zahn und hinterlässt etwas Geld. Aber bei Julius ist die Zahnfee arbeitslos - er füllt lieber seine Zahn- als seine Spardose. Gute Nacht, schlaf sacht, Zahnfee.

[Today, Julius lost his third baby tooth. It had been lose for a while, and the apple as snack after school did the trick. But instead of putting his lost teeth under his pillow at bedtime and collecting some money, Julius collects the teeth in a special container, as it is custom in Germany. So good night, sleep tight, tooth fairy...]

Monday, February 23, 2009

Sweetheart

Nun hat es Julius mal wieder erwischt. Aus heiterem Himmel hat er sich einen schlimmen Husten zugezogen. Mit Hustensaft, Einreiben, Inhalieren und Luftbefeuchter versuchen wir ihn wie üblich einzudämmen.

Heute abend ist Vivian aufgefallen, dass auf der Verpackung des Luftbefeuchters ein Mädchen abgebildet ist und schlussfolgert sofort: "Mama, nur für Mädchen!" (mit Betonung und hoher Tonlage auf "Määäädchen", typisch Vivian eben). Ich erkläre ihr, dass wohl ein Bild drauf sollte und das Mädchen nun mal süß aussehe. Da fällt mein Blick auf Julius und ich sage "Jungs können natürlich auch süß sein." Worauf Julius ein wenig verträumt einwirft: "Aber Mädchen sind ein bisschen süßer." :-)

[Julius caught a pretty bad cough again, and while treating him with the usual combination of cough medicine, nebulizer and humidifier, Vivian notices the picture of a girl on the humidfier box. "Only for girls, Mama!" is her conclusion, and I have to explain that those people making the box needed the picture of a child and that this girls' picture turned out to be cute. Then I look at Julius and smile: "Well, boys can be cute, too." His reply: "But girls are a little cuter." :-)

Friday, February 13, 2009

It's Party Time

Valentine's Party No. 1 - Vivians Kindergarten [preschool]



Valentine's Party No. 2 - Julius' Schulklasse [school]



Valentine's Party No. 3 - Tanzabend an Julius' Schule [Valentine's Sock Hop Dance at Julius' school]


Das Thema war "Sock Hop", eine Tanzveranstaltung im Stil der 50er, was ich leider erst am Morgen erfahren habe. Bis heute hatte ich keine Ahnung, was ein Sock Hop ist. Für Vivian hatte ich deshalb in der Kürze der Zeit kein passendes Outfit parat. Julius wurde in umgekrempelte Jeans und weißes Shirt gesteckt und mit einer halben Dose von Markus' Haargel frisiert. Wie durch ein Wunder ist niemandem schlecht geworden trotz Muffins, Eiscreme-Party und Cupcakes mit extra viel rotem Icing (eine unglaublich süße und dick aufgetragene Zuckermasse auf Kuchen, die Übersetzung "Glasur" wäre unpassend).


Thursday, February 12, 2009

Frühjahrsputz [spring cleaning]

Zum ersten Mal hat Vivian den Weg zu Julius' Schule hin UND zurück geschafft, dazu noch im Rekordtempo. Angespornt durch Julius' Proteste ("Das dauert zu lange! Ich will nicht immer warten!!!") braust sie so schnell wie noch nie nach Hause. Ich kann im gemütlichen Fahrradtempo mitfahren, anstatt wie sonst hinterher zu gehen.


Am Nachmittag werden dann die Fahrräder gewaschen und geputzt. Da ist der Geschwisterstreit schon wieder vergessen.


[For the first time, Vivian has made it to Julius' school AND back. Motivated by big brother's complaints and whining about little sister being tooooo slow, Vivian goes as fast as she can all the way home. In the afternoon, when they wash their bikes, the moments of sibling rivalry are long forgotten.]

Tuesday, February 10, 2009

Karten mit Herz [cards from the heart]


Drei Tage bis zur Valentinsfeier in Schule und Kindergarten. Julius und Vivian arbeiten mit Hochdruck an den Karten und Valentinsherzen. Für Julius sind es diesmal Papierflieger. Vivian schneidet Herzen von Hand aus - siebzehn Stück wohlgemerkt! Und das war nicht meine Idee...

[Three days until the Valentine's party at school and preschool. Julius and Vivian work hard on their valentines. Julius is doing paper airplanes. Vivian decided to cut out hearts - seventeen! I can't believe that she has started and finished it all by herself, except for writing the names, of course.]

Monday, February 9, 2009

Endlich Regen [rain]

Endlich Regen - nach Schnee an zweiter Stelle der bei Kindern beliebtesten Naturereignisse in Texas. Nichts wie raus mit Gummistiefeln, Regenjacke und Schirm und durch die Pfützen patschen.


Auch bei Regen ist Vivian wie immer auf Schatzsuche. Die Fundstücke kommen in die Tüte. Jeden Tag findet sie etwas: Münzen, Knöpfe, Sticker, Stifte, Glitzerfäden, Pailletten, auch ein Ring und ein paar Dollarscheine waren schon dabei. Aber meistens sind es Sachen von eher dekorativem Wert. Und natürlich Eicheln [acorns] und Steine aller Art.