Friday, April 3, 2009

Schulausflug [Field Trip]


Endlich, das Warten hat ein Ende. Heute ist Schulausflug, und Julius darf zum ersten Mal in einem der gelben Schulbusse mitfahren. Es geht zu "Crowe's Nest Farm", einer Art Mini-Bauernhof. [Finally, Julius gets to ride a yellow school bus on his field trip to Crowe's Nest Farm.]


Julius klettert aus dem Bus. Danach gibt es erst Mal eine Stärkung. Die Esel sind das Begrüßungskommittee.




Danach schnell ein Klassenfoto gemacht, solange noch alle da sind :-) [A quick class photo, as long as all the kids are still there!]


In der kleinen Molkerei führt Farmer Dave vor, wie eine Kuh gemolken wird, von Hand und mit Maschine. Die Kids staunen Bauklötze. Da kommt also die Milch für Kakao und Eiscreme her.


Anschließend können sich die Kinder alle Bewohner von Crowe's Nest Farm aus der Nähe ansehen. Aber bloß nicht zu nah! Das denkt sich auch das Murmeltier und verschwindet in seinem Bau.






Auf dem Weg in den Feenwald. [Entering the fairy wood]


Noch mal schnell durchgezählt - Erleichterung, keiner ist verloren gegangen. Ein toller Ausflug! Das muss mit einem Abschlussfoto gekrönt werden.


Tuesday, March 31, 2009

Kinder Show-Off Night

Julius' Jahrgang hat während des Musikunterrichts lange für den heutigen Abend geprobt. Die Kinder führen Tänze und Lieder aus aller Welt auf, u.a. den Ententanz aus Deutschland! Mir war bis heute nicht bewusst, dass dies zu unserem Kulturerbe gehört. Der Ententanz (hier 'chicken dance' genannt) ist ein Muss auf jeder anständigen Hochzeitsfeier.


Julius' Tanzpartnerin ist die hübsche Carolina. Als ich am Morgen davon erfahre, müssen wir vor dem Auftritt dringend nach Hause und ein ordentliches Hemd und Schnürschuhe anziehen!

Monday, March 30, 2009

Alles was da kreucht und fleucht [creepy crawly critters]

O.K. Texas, ich mag deine freundlichen Einwohner, das warme Wetter von Herbst bis Frühjahr, den vielen Sonnenschein und deine kulinarischen Köstlichkeiten. Aber mit dem gemeinen oder gemeingefährlichen Krabbelzeug hier habe ich keinen Frieden geschlossen.

[Alright Texas, I like your friendly residents, the warm weather between fall and spring, the plentiful sunshine and your culinary treats. But I probably will never get used to these creepy crawly critters around here.]



Die Schönheit eines Spinnennetzes lasse ich mir noch gefallen, solange keine Schwarze Witwe oder Tarantel der Bewohner ist. Aber eine tote (zugegeben kleine und harmlose) Gartenschlange vor der Haustür zu finden, dazu noch vor dem Frühstück, geht mir zu weit.

[I can admire the beauty of a spider web, as long as there are no black widows or tarantulas in it. But a dead - though small and harmless - garden snake is already too much for me.]


"Wie süß!", ruft Vivian aus und bringt mich mit ihrem Charme (und ausnahmsweise ohne Gequengel) dazu, "Snakey" in eine Plastikbox zu verfrachten und zum "Show & Tell" mit in den Kindergarten zu nehmen. Miss Gayle nimmt es gelassen und Vivians Freunde finden Snakey "cool".

["How cute!" is Vivian's reaction and somehow she gets me to shovel "Snakey" into a plastic shoe box for show & tell at her preschool. Her teacher is very relaxed and her friends think Snakey is pretty cool.]

Zuhause muss Snakey dann doch auf die Terasse. Zwei Tage später weht ein starker Wind den Zaun zum Nachbargrundstück mit Hund um, der sich den halben Tag an den entdeckten "Spielsachen" erfreut. Am Abend finden wir einzelne Gartenschuhe, Bälle und anderes beim Nachbarn verstreut wieder. Nur die Box mitsamt Snakey bleibt verschwunden...

Sunday, March 29, 2009

Downtown


"Downtown" heißt, man fährt in die Stadt. Da gibt es zwar keine Einkaufszone, aber Veranstaltungen aller Art. Wir schauen uns die Camping- und Bootausstellung an. Julius und Vivian möchten am liebsten gleich einen neuen Camper, ein Schnellboot und ein paar Jetski mitnehmen.


Die Ausstellung macht müde. Auf Papas Schultern geht es zurück zum Auto. Auf dem zweiten Foto sieht man den blauen Texashimmel, das Eiszapfen-Hochhaus von der Frostbank (von dem Julius behauptet, es sehe eher wie ein Krokodil aus) und eine Stretch-Limo in texanischen Ausmaßen.

Wednesday, March 25, 2009

Hagel [hail]

Nach sonnigen Tagen kommt eine "kleine" Abkühlung: Es hagelt - und zwar wie! Die Fotos sind zwei Stunden danach entstanden.


Julius und Vivian zeigen mir ihren Hagelvorrat, den sie schon mal im Eisfach verstaut haben. Zum Glück haben wir keine schweren Hagelschäden zu berichten.


Monday, March 23, 2009

Stockbrot [bread on a stick]


Die Feuerstelle hat erste Gäste. Mangels Smores-Zutaten (Butterkekse, Schokolade, Marshmellows - unsere Kids mögen das klebrig-süße Zeug einfach nicht) machen wir Stockbrot. Zuviel Wind und Rauch, das Ergebnis ist nicht berauschend. Aber wie heißt es: Der Weg ist das Ziel. Hauptsache es kokelt etwas im Feuer...

[The firepit has its first guests. We make bread on a stick. Unfortunately, it is too windy, so the bread is rather "smoked". O well, the journey is the reward. We had fun hanging out around the fire.]

Sunday, March 22, 2009

Der Sandkasten im Garten [the sand pit]


Vier Jahre wird er nun alt, der Sandkasten im Garten, und hat noch nichts von seiner Faszination eingebüst. Julius mag es realistisch und macht eine Baustelle mit Ziegelsteinen, Dachpappe und Holzstücken.

[It's turning four, the sand pit in our backyard, and Julius and Vivian alike never get tired of playing in there. Julius prefers the real stuff for his building projects: wood, bricks, and some roofing.]